BizBloqs oder Peoplevox: zwei Systeme für unterschiedliche Lager
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Die D2C-E-Commerce-Plattform von Descartes vs. ein WMS und OMS für gemischte Ströme.
So schneidet BizBloqs im Vergleich zu Descartes Peoplevox ab
Peoplevox ist ein cloudbasiertes System für die Lagerverwaltung, das vor allem bei Marken beliebt ist, die direkt an Endkunden verkaufen, besonders in Großbritannien. BizBloqs ist für Unternehmen gebaut, die im selben Lager Onlinehandel, Großhandel, Produktionsversorgung und Lagerlogistik für Kunden betreiben, und zwar auf einer einzigen Plattform. Diese Seite zeigt, wo die beiden sich unterscheiden und welches System zu welchem Betrieb passt.
So unterscheiden sich BizBloqs und Peoplevox
Laut Anbieter ist Peoplevox heute auf schnell wachsende Marken im Direktvertrieb ausgerichtet; Geschäftskunden und Lagerlogistik für Dritte bedient der Konzern hinter Peoplevox mit einem zweiten Produkt, das gemeinsam mit Peoplevox vermarktet wird. BizBloqs verfolgt den umgekehrten Ansatz: Auftragsmanagement und Lagerverwaltungssystem sind eine Plattform, und die Ströme an Endkunden und an Geschäftskunden laufen durch dieselben Abläufe.
Wann BizBloqs passt
BizBloqs passt zu Unternehmen in Europa und Großbritannien, die Paketaufträge von Endkunden und Aufträge von Geschäftskunden im selben Lager abwickeln. Wer zusätzlich Material für die eigene Produktion bereitstellt oder Ware für andere Firmen lagert, findet beides in derselben Plattform: das kostenpflichtige Manufacturing-Modul und das 3PL-Modul für Logistikdienstleister, beide ab KMU+. Ein Standort mit Standardanbindungen geht in vier bis zwölf Wochen live.
Wann Peoplevox passt
Peoplevox passt zu Marken, die ausschließlich direkt an Endkunden verkaufen und ihre Kommissionierung und ihren Paketversand rund um Onlineshops wie Shopify ausbauen. Dieses Geschäftsmodell nennt man Direct-to-Consumer, kurz DTC.
Gegenüberstellung
Die Angaben zu Peoplevox stammen aus öffentlichen Unterlagen des Anbieters.
| Kriterium | BizBloqs | Peoplevox (laut Anbieter) |
|---|---|---|
| Hauptwarenstrom | Eine Plattform für Onlinehandel, Großhandel, Produktionsversorgung und Lagerlogistik für Kunden | Schwerpunkt E-Commerce und Direktvertrieb an Endkunden |
| Auftragsmanagement | Teil derselben Plattform, mit Verfügbarkeit und Sicherheitsbestand je Verkaufskanal; Verteilung über mehrere Standorte ab KMU+ | Eigenes Auftragsmanagement, ergänzt durch ein zweites Produkt desselben Konzerns |
| ERP-Anbindung | Exact Online, Exact Globe, AFAS, Newbase, Uniconta, Business Central, NetSuite und SAP Business One | Integrationsverzeichnis mit Schwerpunkt auf Onlineshops, Versand und Retouren |
| Lagerlogistik für Kunden (3PL) und B2B | 3PL-Modul ab KMU+, gesondert berechnet: mehrere Mandanten, Abrechnungsdaten je Mandant, Kundenportal | Auf Marken im Direktvertrieb ausgerichtet; B2B und 3PL über ein anderes Produkt des Konzerns |
| Einrichtung | Konfiguration ohne Programmierung durch BizBloqs, auch nach dem Go-live; geführtes Arbeiten in jeder Stufe | Konfiguration in der Cloud mit Unterstützung beim Onboarding |
| Einsatzgebiet | Unter anderem Benelux, Deutschland, Frankreich und Großbritannien | USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland |
Zum Auftragsmanagement im Einzelnen: Sie legen je Verkaufskanal fest, wie viel Bestand verkauft werden darf und welcher Puffer zurückbleibt, damit Sie nie mehr verkaufen, als Sie haben. Diesen Puffer nennt man Sicherheitsbestand. Mehr dazu auf der Seite zum Auftragsmanagement.
Zu den Stufen: In der Stufe KMU gibt es keine Module. In KMU+ kommen Module gegen Aufpreis hinzu, zuzüglich Konfiguration. In Enterprise sind alle Module enthalten, die Konfiguration wird berechnet; MHE und 3PL kommen auch hier gesondert hinzu.
Das ehrliche Fazit
Für Unternehmen, die nur Pakete an Endkunden versenden, ist Peoplevox eine gute Wahl, und mit dem eigenen Auftragsmanagement deckt es heute mehr ab als früher. Laut Anbieter lässt sich das Geschäft mit Geschäftskunden über das zweite Produkt des Konzerns abbilden. Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, welches System mehr Funktionen hat, sondern ob Sie zwei gekoppelte Produkte betreiben wollen oder eine Plattform, die gemischte Ströme von Anfang an führt. Für diesen zweiten Fall ist BizBloqs gebaut.
Häufige Fragen
Welche Warenströme decken BizBloqs und Peoplevox ab?
BizBloqs führt Onlinehandel, Großhandel, Produktionsversorgung und Lagerlogistik für Kunden auf einer Plattform. Für die Produktion gibt es das kostenpflichtige Manufacturing-Modul, für Logistikdienstleister das 3PL-Modul, beide ab KMU+. Peoplevox konzentriert sich laut Anbieter auf E-Commerce und den Direktvertrieb an Endkunden.
Wie unterscheidet sich das Auftragsmanagement?
Bei BizBloqs gehört das Auftragsmanagement zur selben Plattform wie die Lagerverwaltung. Sie legen Verfügbarkeit und Sicherheitsbestand je Verkaufskanal fest, damit Sie nie mehr verkaufen, als Sie haben; ab KMU+ verteilt das System Aufträge auch über mehrere Standorte. Peoplevox hat laut Anbieter ein eigenes Auftragsmanagement und wird für weitere Szenarien mit einem zweiten Produkt desselben Konzerns kombiniert.
Welche ERP-Systeme sind angebunden?
BizBloqs ist an Exact Online, Exact Globe, AFAS, Newbase, Uniconta, Business Central, NetSuite und SAP Business One angebunden. Das ERP bleibt die Buchhaltung, BizBloqs führt das Lager. Welche ERP-Systeme Peoplevox anbindet, zeigt das Integrationsverzeichnis des Anbieters; dort liegt der Schwerpunkt auf Onlineshops, Versand und Retouren.
Wie werden Lagerlogistik für Kunden und B2B-Abläufe abgebildet?
Bei BizBloqs mit dem 3PL-Modul ab KMU+, das auch bei Enterprise gesondert berechnet wird: mehrere Mandanten in einem oder mehreren Lagern, ein eigener Ablauf je Mandant, wo nötig, ein Kundenportal und Abrechnungsdaten je Mandant, auf deren Grundlage der Logistikdienstleister seine Kunden selbst abrechnet. Peoplevox richtet sich laut Anbieter an Marken im Direktvertrieb; B2B und 3PL bedient der Konzern mit einem anderen Produkt.
Wie wird das System eingerichtet?
BizBloqs konfiguriert Ihre Abläufe ohne Programmierung, vor dem Go-live und danach. Geführtes Arbeiten gibt es in jeder Stufe, eigene Abläufe und Regeln ab KMU+. Ein Standort mit Standardanbindungen geht in vier bis zwölf Wochen live. Peoplevox wird laut Anbieter in der Cloud konfiguriert, mit Unterstützung beim Onboarding.
In welchen Ländern sind die beiden Anbieter tätig?
BizBloqs arbeitet unter anderem in den Benelux-Ländern, in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Peoplevox nennt auf seiner Produktseite die USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland.
Für wen ist Peoplevox die bessere Wahl?
Für Marken, die ausschließlich direkt an Endkunden verkaufen und ihre Kommissionierung und ihren Versand rund um Onlineshops wie Shopify ausbauen.
Für wen ist BizBloqs die bessere Wahl?
Für Unternehmen in Europa und Großbritannien, die B2C- und B2B-Aufträge im selben Lager abwickeln und Auftragsmanagement, Lagerverwaltung und ERP-Anbindung auf einer Plattform haben möchten.
Sollte ich mich für BizBloqs oder für Peoplevox entscheiden?
Wenn Sie nur Pakete an Endkunden versenden, passt Peoplevox gut. Wenn neben Paketen auch Paletten, Bestellungen von Geschäftskunden oder vertraglich vereinbarte Lagerlogistik für Dritte durch Ihr Lager laufen, spricht vieles für BizBloqs: eine Plattform für alle Ströme, und mit dem 3PL-Modul entstehen die Abrechnungsdaten je Mandant im selben System wie die Kommissionierung.
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