Lagerverwaltung für den Mittelstand: drei Stufen, ein System
Ein Familienunternehmen mit einem Lager und einem Onlineshop braucht etwas anderes als ein Großhändler mit drei Standorten, Marktplatzkonten und EDI-Partnern im Lebensmittelhandel. Trotzdem stehen beide irgendwann vor derselben Frage: Wie bekommen wir das Lager in den Griff, ohne ein Großprojekt zu starten, das mehr kostet, als es bringt?
BizBloqs gibt es deshalb in drei Ausbaustufen: KMU, KMU+ und Enterprise. Alle drei sind dasselbe Lagerverwaltungssystem. Was sich unterscheidet, ist der Umfang.
Diese Seite ist für Geschäftsführer, Inhaber und kaufmännische Leiter im Mittelstand, die ihr Lager heute mit Papier, Excel oder dem ERP-Lagermodul führen. BizBloqs ist für gemischte Lager gemacht, in denen Mitarbeiter und angebundene Anlagen zusammenarbeiten; was die Steuerung von Fördertechnik und Regalbediengeräten ausmacht, lesen Sie unter WMS System. Was BizBloqs insgesamt macht, lesen Sie unter Was wir tun; wer dahintersteht, unter Über uns.
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Lagerverwaltung im Mittelstand: drei Stufen im Vergleich
| KMU | KMU+ | Enterprise | |
|---|---|---|---|
| Typisches Profil | ein Standort, wachsendes Volumen | wachsender Mittelstand, mehrere Kanäle | mehrere Gesellschaften oder komplexe Abläufe |
| Lager | ein Lager, viele Lagerplätze | mehrere Lager an mehreren Standorten | mehrere Lager, Standorte, Gesellschaften und Länder |
| Verkaufskanäle | ein Hauptkanal | mehrere Kanäle und Marktplätze | alle Kanäle plus EDI-Handelspartner |
| Lagerabläufe | Wareneingang, geführte Einlagerung, geführte Kommissionierung mit Pickreihenfolge, Nachschub, Verpacken, Versand, Inventur, Montage | dazu Batch-Kommissionierung, Bestände über mehrere Lager, eigene Abläufe und Regeln | dazu gesellschaftsübergreifende Abläufe wie das Reihengeschäft (ICL-Modul) |
| Auftragsabwicklung | ein Kanal: Aufträge, Status, Versand | mehrere Kanäle, Zuteilung, Reservierungen | dazu EDI-Partner (EDI-Modul), Aufträge zwischen Gesellschaften (ICL-Modul), eigene Anbindungen |
| Schnittstellen | Standardanbindungen | Standard plus eigene Zuordnungen | auch neue und ganz eigene Anbindungen |
| Module (Manufacturing, ICL, VMI, Konsignation, Zolllager, 3PL, EDI) | keine Module | kostenpflichtig nach Bedarf, zuzüglich Konfiguration | alle Module enthalten, Sie zahlen die Konfiguration; das 3PL-Modul wird zusätzlich berechnet |
| Fördertechnik und Flurförderzeuge (MHE) | nicht verfügbar | MHE-Lizenz, zusätzlich berechnet: Lagerlifte, FTS/AGV, AMR, Fördertechnik, ein AutoStore-System als eine Anlage im gemischten Lager und die Inline-Scanner, -Drucker und -Waagen an diesen Linien | MHE-Lizenz, auch hier zusätzlich berechnet |
| Kontrolle | Benutzerrollen, Bestandshistorie | Zuteilungsregeln, Reservierungen, Freigaben | vollständige Protokollierung, Rechte je Rolle |
| Einführung | einige Wochen | einige Wochen bis wenige Monate | schrittweise, je Standort oder Gesellschaft |
| Lizenzen | Grundlizenz je Gesellschaft, Scannerlizenz pro gleichzeitig genutztem Hand- oder Wearable-Scanner (gleichzeitiger Benutzer), Drucker- und Waagenlizenz pro Drucker und digitaler Waage | dasselbe, plus MHE-Lizenz für angebundene Fördertechnik | dasselbe |
MHE steht für Material Handling Equipment, also Fördertechnik und Flurförderzeuge: Lagerlifte, fahrerlose Transportfahrzeuge (FTS, englisch AGV), autonome mobile Roboter (AMR) und Förderbänder. Einzelne Anlagen bindet BizBloqs ab KMU+ mit der MHE-Lizenz an, auch ein AutoStore-Behälterlager als eine Anlage neben der manuellen Arbeit. BizBloqs ist für gemischte Lager gemacht, in denen Mitarbeiter und angebundene Anlagen zusammenarbeiten. BizBloqs schickt dabei die Aufgaben, die Steuerung der Anlage bewegt die Maschine.
In der Stufe KMU gibt es keine Module. In KMU+ kommen Module kostenpflichtig nach Bedarf dazu, zuzüglich der Konfiguration. In Enterprise sind alle Module enthalten, Sie zahlen die Konfiguration. Die MHE-Lizenz, die es ab KMU+ gibt, und das 3PL-Modul werden auch in Enterprise zusätzlich berechnet. Abgerechnet wird monatlich; je nach Paket kommt eine Investition vorab hinzu.
Wie die Arbeit im Lager aussieht, zeigt die Lagersoftware; wie Aufträge aus allen Kanälen laufen, die Auftragsabwicklung Software. Für Logistikdienstleister gibt es eine eigene Seite zur 3PL-Software.
Lagerverwaltung für KMU in Handel, Großhandel und Produktion: was Inhaber an Lager und Versand beschäftigt
Das Wissen steckt in einem Kopf. Ein Lagerleiter weiß, wo alles liegt und welcher Kunde wie verpackt haben will. Ist er krank oder im Urlaub, stockt es. Mit einem Lagerverwaltungssystem steht das Wissen im System, nicht in einer Person. Das ist auch eine Frage der Betriebsfortführung, die Ihr Beirat oder Ihre Bank stellen wird.
Mehr Aufträge heißt mehr Leute. Wenn jede zusätzliche Bestellung mehr Personal braucht, wächst der Umsatz, aber nicht der Ertrag. Und neue Mitarbeiter brauchen Wochen, bis sie selbstständig arbeiten. Werden sie per Scanner geführt, sind sie viel früher produktiv.
Ein Großprojekt passt nicht zur Größe. Angebote für große Systeme rechnen mit mehrjährigen Projekten und Konzernpreisen. Für einen Mittelständler mit einem oder zwei Lagern ist das nicht zu rechtfertigen.
Was die kaufmännische Leitung beschäftigt
Die Einsparung ist schwer zu beziffern. Ein Lagerprojekt verliert intern oft gegen Vorhaben mit offensichtlicherem Nutzen. Hilfreich ist ein Business Case mit Ihren eigenen Zahlen: Arbeitszeit je Auftrag, Kosten eines Fehlers, gebundenes Kapital, Abschreibungen, Lieferzusagen. Dafür gibt es unseren ROI-Rechner und das Business-Case-Deck.
Ungenaue Bestände kosten Kapital. Wer seinen Zahlen nicht traut, hält mehr Sicherheitsbestand. Und was abläuft oder unverkäuflich wird, verschwindet still in der Abschreibung. Mit verlässlichen Beständen und der Kommissionierung nach Ablaufdatum (FEFO) bleibt weniger liegen.
Die Inventur und die GoBD. Wenn jede Bewegung mit Zeit und Mitarbeiter protokolliert ist, lassen sich Bestandsveränderungen nachvollziehen. Was das für Ihre Inventur und Ihre Dokumentation bedeutet, klären Sie mit Ihrem Steuerberater; für Kanzleien gibt es eine eigene Seite für Steuerberater.
Wer schon damit arbeitet
Zu den Unternehmen, die BizBloqs einsetzen, gehören unter anderem Caressi, Lantaarn Publishers, Fairplant und Neeltje Jans: vom Händler über den Verlag bis zum Produktionsbetrieb mit EDI-Anbindung. Mehr unter Kundenreferenzen.
Zwei Fragen zu Ihrem eigenen Betrieb
Wenn Ihr Lagerleiter morgen kündigt: Wie lange dauert es, bis jemand anderes das Lager genauso führt?
Wie viel Ware haben Sie im letzten Jahr abgeschrieben, weil sie abgelaufen oder nicht mehr auffindbar war?
- Was kostet BizBloqs?
- Abgerechnet werden in allen Stufen eine Grundlizenz, eine Scannerlizenz pro Hand- oder Wearable-Scanner, der gleichzeitig in Gebrauch ist (gleichzeitiger Benutzer), und eine Drucker- und Waagenlizenz pro Drucker und pro digitaler Waage. Ein weiterer Standort derselben Gesellschaft behält die eine Grundlizenz und bringt nur Scanner-, Drucker- und Waagenlizenzen dazu; eine eigene Gesellschaft braucht eine eigene Grundlizenz. In der Stufe KMU gibt es keine Module. In KMU+ kommen Module kostenpflichtig nach Bedarf dazu, zuzüglich der Konfiguration. In Enterprise sind alle Module enthalten, Sie zahlen die Konfiguration. Die MHE-Lizenz, die es ab KMU+ gibt, und das 3PL-Modul werden auch in Enterprise zusätzlich berechnet. Abgerechnet wird monatlich; je nach Paket kommt eine Investition vorab hinzu. Es gibt keine Preisliste, sondern ein Angebot nach einem Gespräch über Ihre Abläufe.
- Kann ich mit KMU anfangen und später wechseln?
- Ja. Die Stufen bauen aufeinander auf. Wer mit einem Standort und einem Kanal startet, kann später auf KMU+ oder Enterprise erweitern, ohne neu anzufangen.
- Wie lange dauert die Einführung?
- Bei KMU in der Regel einige Wochen, bei KMU+ einige Wochen bis wenige Monate. Enterprise wird schrittweise eingeführt, Standort für Standort.
- Brauche ich für mehrere Lager Enterprise?
- Nicht unbedingt. Mehrere Lager an verschiedenen Standorten deckt bereits KMU+ ab. Enterprise ist für mehrere Gesellschaften, Länder oder sehr eigene Abläufe gedacht.
- Welches Lagerverwaltungssystem passt zum Mittelstand?
- Eines, das mit Ihnen wächst: Start mit einem Standort und Scanner, später mehrere Lager und Kanäle, ohne Systemwechsel.