Logistik outsourcen oder selbst betreiben: ein ehrlicher Vergleich

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Das eigene Lager besser betreiben oder an einen Partner geben.

So schneidet BizBloqs im Vergleich zum Auslagern des Fulfilments an einen Logistikdienstleister ab

Das eigene Lager besser führen oder es einem Partner übergeben? Früher oder später stellt sich jedes wachsende Unternehmen diese Frage. Die eine Möglichkeit: Sie professionalisieren Ihr eigenes Lager mit einem Lagerverwaltungssystem. Die andere: Sie geben Lagerung, Kommissionierung und Versand an einen Logistikdienstleister ab, der das für mehrere Auftraggeber erledigt; das nennt man 3PL (Third Party Logistics).

Wann welcher Weg passt

Wann das eigene Lager mit BizBloqs passt

Handhabung, Montage, Individualisierung oder Servicegrad sind Teil dessen, was Sie verkaufen. Sie wollen planbare Softwarekosten statt variabler Auftragsgebühren. Ein Standort mit Standardanbindungen geht mit BizBloqs in vier bis zwölf Wochen live; mehrere Standorte und EDI dauern länger.

BizBloqs gibt es in drei Stufen. KMU kommt ohne Module aus. In KMU+ kommen Module gegen Aufpreis hinzu, zuzüglich Konfiguration. In Enterprise sind alle Module enthalten, die Konfiguration wird berechnet; MHE und das 3PL-Modul kommen auch hier gesondert hinzu. Geführtes Arbeiten gibt es in jeder Stufe.

Wann es sich lohnt, die Logistik zu outsourcen

Ihr Volumen ist stark saisonal, Ihnen fehlt der Platz, oder Sie wollen Personal und Gebäude nicht selbst führen. Ihre Produkte sind so standardisiert, dass jeder sie abwickeln kann. Dann ist ein Logistikdienstleister eine schlüssige Wahl.

Der Vergleich in der Übersicht

Eigenes Lager mit BizBloqsLogistik outsourcen (3PL)
Kontrolle über die AbläufeVollständig: Sie gestalten den Ablauf selbstLiegt beim Standardprozess des Dienstleisters
KostenstrukturGrundlizenz, Scannerlizenz je gleichzeitig genutztem Scanner, Drucker- und Waagenlizenz und Module, dazu Ihr eigenes PersonalAuftragsgebühren, Pickgebühren und Lagergebühren
SaisonspitzenSie stellen Personal ein und planen die Spitze selbstDer Dienstleister fängt Spitzen auf, gegen Aufpreis
SonderabläufeMontage auf Auftrag und auf Lager im Standard; ab KMU+ eigene Abläufe, etwa für Sets oder Artikel mit Charge und SeriennummerMöglich, meist gegen Aufpreis
Auftritt beim KundenSie bestimmen Verpackung und Präsentation selbstGeteilt mit dem Dienstleister
RückwegAbläufe und Daten bleiben in Ihrer eigenen PlattformZurückholen oder Dienstleister wechseln ist ein eigenes Projekt

Kontrolle und Auftritt beim Kunden

Im eigenen Lager entscheiden Sie, wie kommissioniert, geprüft und verpackt wird. Das betrifft auch das, was Ihr Kunde beim Öffnen des Pakets sieht: Karton, Beilagen, Reihenfolge. Ein Dienstleister arbeitet für viele Auftraggeber und deshalb nach seinem eigenen Standard. Das ist effizient, solange Ihr Produkt in diesen Standard passt.

Kostenstruktur

Wenn Sie die Logistik outsourcen, zahlen Sie für jede Bewegung: je Auftrag, je Pick und für den Lagerplatz. Im eigenen Lager zahlen Sie Ihr Personal und die Software. Bei BizBloqs wird monatlich abgerechnet: eine Grundlizenz je Gesellschaft, eine Scannerlizenz pro Hand- oder Wearable-Scanner, der gleichzeitig in Gebrauch ist (gleichzeitiger Benutzer), eine Lizenz pro Drucker und pro digitaler Waage und die Module, die Sie brauchen. Je nach Paket kommt eine Investition vorab hinzu. Mehr Volumen kostet nur dann mehr, wenn dadurch mehr Scanner, Drucker oder Waagen gleichzeitig in Gebrauch sind.

Saisonspitzen

Hier liegt die Stärke des Dienstleisters: Er verteilt Spitzen über viele Auftraggeber und fängt sie für Sie auf, gegen Aufpreis. Im eigenen Lager planen Sie Spitzen selbst und holen zusätzliche Kräfte. Damit das schnell geht, führt der Scanner jeden Mitarbeiter Schritt für Schritt durch Kommissionierung und Nachschub. Neue Mitarbeiter sind so am selben Tag produktiv, bei manchen Kunden schon nach 30 Minuten.

Sonderabläufe

Wenn Sie mehrere Artikel zu einem Set zusammenstellen, bevor es versendet wird, nennt man das Kitting. Solche Abläufe, dazu Montage, Individualisierung oder Artikel mit Charge und Seriennummer, sind der Punkt, an dem ein eigenes Lager oft seinen Wert zeigt. Bei BizBloqs gehört die Montage auf Auftrag und auf Lager zum Standard, und die Chargen lassen sich vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt zurückverfolgen. Ab KMU+ richten Sie zusätzlich eigene Abläufe und Regeln ein. Ein Dienstleister kann solche Sonderabläufe meist ebenfalls übernehmen, in der Regel gegen Aufpreis.

Der Rückweg

Im eigenen Lager bleiben Abläufe und Daten in Ihrer Plattform. Wenn Sie später in eine höhere Stufe wechseln, braucht das keine Migration. Wer die Logistik ausgelagert hat und sie zurückholen oder den Dienstleister wechseln möchte, plant dagegen ein eigenes Projekt.

Häufige Fragen

Wer hat beim Outsourcing die Kontrolle über die Abläufe?

Im eigenen Lager gestalten Sie jeden Ablauf selbst. Wenn Sie die Logistik outsourcen, arbeitet der Dienstleister nach seinem eigenen Standardprozess, und Ihre Ware läuft durch diesen Prozess.

Wie unterscheiden sich die Kosten zwischen eigenem Lager und Logistikdienstleister?

Im eigenen Lager zahlen Sie Softwarelizenzen und Ihr eigenes Personal. Bei BizBloqs sind das eine Grundlizenz je Gesellschaft, eine Scannerlizenz pro gleichzeitig genutztem Hand- oder Wearable-Scanner, eine Lizenz pro Drucker und pro digitaler Waage und die Module, die Sie brauchen; je nach Paket kommt eine Investition vorab hinzu. Ein Dienstleister rechnet je Auftrag, je Pick und für die Lagerung ab. Preise nennen wir hier nicht.

Was passiert in Saisonspitzen?

Ein Dienstleister fängt Spitzen auf, allerdings gegen Aufpreis. Im eigenen Lager stellen Sie Personal ein und planen die Spitze selbst. Mit BizBloqs sind neue Mitarbeiter am selben Tag produktiv, bei manchen Kunden schon nach 30 Minuten, weil der Scanner sie Schritt für Schritt führt.

Wie gehen beide Wege mit Sonderabläufen um, etwa Sets oder Montage?

Im eigenen Lager richten Sie die Abläufe so ein, wie Ihr Produkt es verlangt. Bei BizBloqs gehört die Montage auf Auftrag und auf Lager zum Standard, ab KMU+ kommen eigene Abläufe und Regeln hinzu. Ein Dienstleister kann Sonderabläufe meist auch übernehmen, in der Regel gegen Aufpreis.

Wer bestimmt, wie die Sendung beim Kunden ankommt?

Im eigenen Lager entscheiden Sie selbst über Verpackung, Beilagen und Auftritt. Beim Dienstleister teilen Sie diese Verantwortung mit dem Partner.

Wie schwer ist der Rückweg?

Im eigenen Lager bleiben Abläufe und Daten in Ihrer eigenen Plattform. Wer die Logistik ausgelagert hat und sie zurückholen oder den Dienstleister wechseln will, steht vor einem eigenen Projekt.

Für wen lohnt es sich, die Logistik zu outsourcen?

Für Unternehmen mit stark saisonalem Volumen, ohne eigenen Platz oder ohne den Wunsch, Personal und Gebäude selbst zu führen, deren Produkte so standardisiert sind, dass jeder sie abwickeln kann.

Für wen ist das eigene Lager mit BizBloqs die bessere Wahl?

Für Unternehmen, bei denen Handhabung, Montage, Individualisierung oder Servicegrad Teil des Angebots sind, und die planbare Softwarekosten statt variabler Auftragsgebühren wollen.

Soll ich meine Logistik outsourcen oder selbst betreiben?

Outsourcen Sie, wenn die Logistik ein Kostenblock ist, den Sie nicht selbst führen wollen. Betreiben Sie das Lager selbst und mit der richtigen Software, wenn die Abwicklung Teil dessen ist, wofür Ihre Kunden bezahlen, oder wenn die Auftragsgebühren mit Ihrem Wachstum über die Kosten des eigenen Betriebs steigen.

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