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Optimale Bestellmenge berechnen: wie viel Sie auf einmal bestellen sollten

Wer oft kleine Mengen bestellt, verbringt seine Zeit mit Bestellungen, Papierkram und Frachtkosten. Wer den Jahresbedarf auf einmal einkauft, hat sein Geld im Regal stehen, wo es Staub ansetzt. Dieser Rechner findet den Punkt dazwischen: wie viel Sie pro Bestellung kaufen, wie oft Sie damit bestellen und was beides zusammen im Jahr kostet.

Ihre Zahlen

Wie viele Stück dieses Artikels Sie im Jahr voraussichtlich verkaufen oder verbrauchen. Die Zahl aus dem Vorjahr reicht, wenn sich nicht viel geändert hat.

Was eine einzelne Bestellung an Aufwand kostet: die Zeit im Einkauf, der Papierkram, das Entladen und die Wareneingangsprüfung. Bei den meisten Unternehmen liegt das zwischen 50 und 200 Euro.

Was ein Stück Sie kostet, bis es in Ihrem Lager steht, inklusive Fracht und Zoll. Also Ihr Einkaufspreis, nicht Ihr Verkaufspreis.

Was es kostet, ein Stück ein Jahr lang im Regal liegen zu lassen, in Prozent seines Einstandspreises: gebundenes Kapital, Lagerfläche, Versicherung, Beschädigung und Veralterung. Die meisten Unternehmen rechnen mit 15 bis 30 %.

Optimale Bestellmenge

1.348

Optimale Bestellmenge

Stück pro Bestellung bei den niedrigsten Gesamtkosten.

Warum diese Zahl: Beschaffungsstrategie zum Jahresende

Bestellungen pro Jahr

So oft bestellen Sie bei dieser Menge.

22,2
Tage zwischen zwei Bestellungen

Der Bestellrhythmus, der sich daraus ergibt.

16,4
Lagerkosten pro Stück und Jahr

EUR, die ein Stück ein Jahr im Regal kostet.

3,96
Bestell- und Lagerkosten zusammen

EUR pro Jahr für diesen Artikel, beide Kostenarten zusammen.

5.340

Eine Seite mit Ihren Zahlen, dem Rechenweg und dem, was das Ergebnis für Sie bedeutet.

Die Bestellmenge ist nur die halbe Kostenrechnung

Der Rest steckt im Handling: Wareneingang, Einlagerung und die Kommissionierung jeder Auftragsposition. Dort bewegt sich das meiste Geld.

Handlingkosten berechnen

So wird gerechnet, ganz ohne Fachchinesisch

Ganz einfach gesagt: Jede Bestellung kostet Sie etwas, bis die Ware bestellt, angenommen und eingelagert ist. Wenige große Bestellungen sind auf dieser Seite also günstiger. Ware, die im Lager liegt, kostet aber ebenfalls Geld, und dort sind kleine Bestellungen günstiger. Die Menge, bei der beide Kosten zusammen am niedrigsten sind, heißt optimale Bestellmenge. Berechnet wird sie mit der Andler-Formel, international als EOQ (Economic Order Quantity) bekannt.

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Zwei Dinge, die Sie wissen sollten

Ungefähr reicht völlig

Bestellen Sie 20 % mehr oder weniger als das Ergebnis, ändern sich Ihre Gesamtkosten kaum. Runden Sie also auf eine praktische Menge: einen vollen Karton, eine volle Palette, einen vollen Container. Niemand muss 1.847 Stück bestellen.

Die Praxis schlägt die Formel

Ein Mengenrabatt, eine begrenzte Haltbarkeit, eine Mindestbestellmenge des Lieferanten oder eine Saisonspitze wiegen schwerer als dieses Ergebnis. Nutzen Sie es als Einstieg ins Gespräch mit dem Einkauf, nicht als Schlusswort.

Häufige Fragen

Mit welchem Lagerhaltungskostensatz sollte ich rechnen?

Üblich sind 15 bis 30 % des Einstandspreises pro Jahr, je nach Kapitalkosten, Lagerkosten, Versicherung und wie schnell der Artikel an Wert verliert. Verderbliche Ware und Modeartikel liegen am oberen Ende dieser Spanne oder darüber.

Gilt die optimale Bestellmenge auch bei einer Mindestbestellmenge?

Liegt die Mindestbestellmenge des Lieferanten über der optimalen Bestellmenge, gilt die Mindestmenge. Die optimale Bestellmenge zeigt Ihnen dann, wie viel Lagerkosten Sie diese Vorgabe kostet.

Diese Rechnungen werden einfacher, wenn die Daten schon stimmen

Lademeter, Bestände und Bestellzeitpunkte sind nur so gut wie die Bestandsdaten dahinter. Genau diese Daten hält ein Lagerverwaltungssystem aktuell, bei jeder Bewegung, ohne dass jemand eine Tabelle pflegen muss.

Zwei Fragen zu Ihrem eigenen Betrieb

Zum Hintergrund: Beschaffungsstrategie zum Jahresende

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