Batch-Kommissionierung
Sammelkommissionierung
Statt für jeden Auftrag einmal durch die Gänge zu laufen, sammelt ein Kommissionierer die Artikel für mehrere Aufträge in einem Rundgang und sortiert sie den Aufträgen zu, entweder unterwegs oder danach. Je mehr Aufträge dieselben wenigen Artikel enthalten, desto mehr Laufweg spart das. Diese Arbeitsweise heißt Batch-Kommissionierung, auch Sammelkommissionierung.
Sortiert wird entweder gleich am Regal in getrennte Kisten auf einem Wagen oder hinterher an einem Sortierplatz. Beides ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt; die Batch-Kommissionierung lohnt sich also bei vielen kleinen Aufträgen mit überlappenden Artikeln, bei großen oder sehr unterschiedlichen Aufträgen dagegen deutlich weniger.
Nicht zu verwechseln mit der Charge, die die Produktionslose eines Artikels voneinander unterscheidet. Hier meint „Batch“ kein Produktionslos, sondern einfach eine Gruppe von Aufträgen, die gemeinsam kommissioniert werden.
In der Praxis
Ein Shop erhält am Montagmorgen 30 Bestellungen, die meisten für einen von fünf Schnelldrehern. Ein Kommissionierer nimmt einen Wagen mit zehn Kisten, läuft die Gänge einmal für zehn Aufträge ab und legt die Artikel unterwegs in die richtige Kiste. Drei Runden erledigen die 30 Bestellungen statt dreißig einzelner Wege.
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