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Barcode erstellen: der Generator für Lager und Versand

Erstellen Sie EAN-, UPC-, ITF-14-, GS1-128-, NVE-(SSCC)-, QR- und Data-Matrix-Codes und laden Sie sie als PNG, SVG oder druckfertiges PDF herunter. Dazu sehen Sie, welcher Barcodetyp auf welches Etikett gehört. Ein Konto brauchen Sie nicht: Sie hinterlassen einmal Namen und E-Mail-Adresse, danach stehen Ihnen alle Downloads offen.

Barcode erzeugen

Wählen Sie den Barcodetyp und geben Sie die Daten ein. Der Code entsteht schon während der Eingabe, die Prüfziffer berechnet das Tool selbst.

Welchen Barcode brauchen Sie?

Drei Fragen dazu, was Sie kennzeichnen. Die Antwort nennt Ihnen den passenden Barcodetyp und erklärt, warum die naheliegende Alternative nicht funktioniert.

Was möchten Sie kennzeichnen?
Verlässt das Etikett Ihr Haus?
Muss der Code Charge, Verfallsdatum oder Menge enthalten?

Aus der Praxis: welcher Barcode wofür

Die vollständige Entscheidungstabelle. Drucken Sie sie aus oder geben Sie sie dem, der Ihren Etikettendrucker einrichtet.

SituationBarcodeWarum nicht die naheliegende Alternative
Verkaufseinheit im EinzelhandelCode 128 trägt dieselbe Nummer, lässt sich an der Ladenkasse aber nicht scannen.
Verkaufseinheit für den US-MarktDie meisten US-Kassen lesen auch EAN-13, aber Einkäufer erwarten UPC-A auf der Verpackung.
Umkarton an einen HändlerITF-14 verträgt den Direktdruck auf Wellpappe. Ein feiner EAN-Code verläuft dort und wird unlesbar.
Palette oder VersandeinheitNur diese Nummer akzeptieren Versanddienstleister und EDI-Lieferavise (DESADV) für eine Ladeeinheit.
Karton mit Charge, Verfallsdatum oder MengeITF-14 trägt nur eine Nummer. Für weitere Angaben ist kein Platz.
Regal, Fach, Behälter oder KommissionierplatzDer Code bleibt intern und frei gestaltbar. Eine GS1-Basisnummer würde nur Kosten verursachen.
Kleinteil, Instrument oder LeiterplatteDer Code bleibt auf wenigen Millimetern lesbar, wo kein Strichcode mehr hinpasst.
Marketing, ein Link, ein Scan mit dem SmartphoneQR ist kein Logistik-Code. Verwenden Sie ihn nie als Artikelkennung im Lager.
Ältere Scanner, die nur Code 39 lesenNur wenn die Hardware es verlangt: Code 39 braucht rund ein Drittel mehr Etikettenbreite als Code 128.

Was darüber entscheidet, ob ein Code wirklich gelesen wird

Ruhezone und Modulbreite

Jeder Strichcode braucht links und rechts freien Raum, bei EAN und ITF-14 etwa das Zehnfache der schmalsten Strichbreite. Wer den Code verkleinert, damit er auf ein volles Etikett passt, verkleinert auch den schmalsten Strich, bis der Scanner ihn nicht mehr auflöst. Legen Sie deshalb zuerst die Breite des schmalsten Strichs fest und gestalten Sie das Etikett darum herum. Diese Breite nennt man Modulbreite oder X-Abmessung.

Druckauflösung

Ein Thermodrucker mit 203 dpi reicht für Lagerplatzetiketten mit Code 128, ist aber knapp für einen dichten GS1-128 mit mehreren Datenbezeichnern. Mit 300 dpi haben Sie Reserve. Palettenetiketten aus dem Laserdrucker auf Normalpapier reiben sich auf dem Transport ab, weil der Toner nur auf der Oberfläche sitzt.

Material und Platzierung

Im Kühl- und Tiefkühllager braucht der Klebstoff die Freigabe für die Temperatur, bei der das Etikett aufgeklebt wird, nicht nur für die, bei der es lagert. Etiketten im Freien und auf dem Hof brauchen synthetisches Material. Palettenetiketten gehören auf zwei angrenzende Seiten und immer auf dieselbe Höhe, damit niemand an der Laderampe suchen muss.

Eine Seriennummer nie zweimal vergeben

Eine NVE (SSCC) kennzeichnet genau eine Ladeeinheit. Sie darf nicht neu vergeben werden, solange sich ein Handelspartner noch auf sie beziehen könnte. GS1 setzt dafür mindestens ein Jahr an, länger, wo Vorschriften es verlangen. Wiederverwendete Nummern zerstören die Rückverfolgbarkeit schneller als alles andere.

Warum Scanner einen Code ablehnen, nach Häufigkeit

Eine falsche oder fehlende Prüfziffer, zu wenig Ruhezone, der falsche Barcodetyp für das Geräteprofil, schwacher Kontrast (drucken Sie nie auf farbigen oder metallischen Untergrund), verzerrte Striche durch einen Druckkopf, der gereinigt werden muss, und ein Etikett, das geknickt oder über eine Kante geklebt ist.

Prüfziffern

EAN, UPC, ITF-14 und NVE (SSCC) enden alle auf eine Prüfziffer nach Modulo 10, die aus den vorherigen Ziffern berechnet wird. Der Scanner rechnet sie bei jedem Lesen nach und lehnt den Code ab, wenn sie nicht stimmt. Genau deshalb sollten Sie sie nie von Hand eintippen. Dieses Tool berechnet sie für Sie.

GS1-Basisnummer

Die Nummern in einem Handels- oder Logistik-Code dürfen Sie nicht frei erfinden. Die Basisnummer darin vergibt Ihnen die GS1-Organisation Ihres Landes gegen Lizenz. Wir können keine vergeben, und auch kein kostenloses Tool kann das. Interne Lagerplatz- und Behälteretiketten brauchen gar keine Basisnummer.

Was dieses Tool nicht kann

Es zeichnet Barcodes. Es vergibt oder reserviert keine GS1-Nummern, und ein Code für den Einzelhandel oder die Lieferkette eines Händlers braucht eine echte GS1-Basisnummer. Nichts von dem, was Sie eingeben, wird gespeichert.

Häufige Fragen

Ist dieser Barcode Generator wirklich kostenlos?

Ja. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse und kein Wasserzeichen, und die Downloads als PNG, SVG und PDF sind unbegrenzt. Die Codes entstehen in Ihrem Browser, deshalb erreicht uns nichts von dem, was Sie eingeben.

Darf ich die Barcodes gewerblich nutzen?

Die erzeugten Grafiken dürfen Sie beliebig verwenden. Ob die Nummer darin im Handel gültig ist, hängt von Ihrer GS1-Basisnummer ab. Die erhalten Sie gegen Lizenz von der GS1-Organisation Ihres Landes, nicht von diesem Tool.

Was ist der Unterschied zwischen EAN-13 und GS1-128?

EAN-13 enthält nur eine Artikelnummer und gehört auf die Verkaufseinheit. GS1-128 enthält strukturierte Felder wie GTIN, Charge, Verfallsdatum, Menge und NVE (SSCC), jeweils mit einem Datenbezeichner davor, und gehört auf Kartons und Paletten.

Was ist eine NVE (SSCC) und wann brauche ich sie?

Die NVE ist die Nummer der Versandeinheit, international SSCC-18 genannt: eine eindeutige Kennung für genau eine Palette oder Versandeinheit. Sie brauchen sie, sobald ein Kunde, ein Versanddienstleister oder ein EDI-Lieferavis (DESADV) diese Ladeeinheit als Ganzes ansprechen muss.

Brauche ich eine GS1-Basisnummer?

Für alles, was außerhalb Ihres eigenen Betriebs gescannt wird, also Verkaufseinheiten, Kartons an Händler und Palettenetiketten mit NVE: ja. Für interne Codes wie Fach-, Regal- und Behälteretiketten: nein, die legen Sie selbst fest.

Mit welcher Auflösung sollte ich drucken?

203 dpi reichen für einfache interne Etiketten mit Code 128. Für GS1-128, ITF-14 und alles Dichte oder Kleine nehmen Sie 300 dpi. Wenn eine Druckerei oder ein Etikettengestalter die Vorlage baut, laden Sie die SVG-Datei herunter.

Warum lehnt mein Scanner einen Barcode ab, der gut aussieht?

Nach Wahrscheinlichkeit: eine falsche Prüfziffer, zu wenig Ruhezone um den Code, zu schwacher Kontrast, ein Druckkopf, der gereinigt werden muss, oder ein Barcodetyp, für den das Scannerprofil nicht eingerichtet ist.

Etiketten noch von Hand erstellen?

BizBloqs erzeugt sie direkt aus dem Auftragsablauf, zum Beispiel die NVE (SSCC) für die Palette. Niemand muss Nummern abtippen.

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